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Dienstag, 24. April 2012

Challenge „Gelb &...“

Dies ist mein Beitrag zur
Bastelmusketiere-Challenge
“gelb & ...“
Link zum Blog ist dieser: http://musketier-blog-candies.blogspot.de/
Tolle Seite mir spannenden Ideen und netten Leuten! :)
Auch wenn ich derzeit leider nicht zuverlässig genug für eine kontinuierliche Teilnahme an einer Community bin, sympathisiere ich sehr mir den Musketieren und beteiligen mich gern mal an einer Challenge, wenn das Thema gerade passt und meine Gesundheit es zulässt...<br>
Hier also mein Beitrag “gelb und Holografie“.
Es ist eine Sternförmige Holzschatulle mit Magnetverschluss im Deckel, als Rohling bei Buttinette gefunden, mit sonnengelber Acrylfarbe grundiert, samtmatt klar lackiert. Die Sterne bestehen aus schwarzer selbstklebender Folie mit buntem Holografie-Effekt, die Formen sind ganz einfach ausgestanzt. Es klebt auch innen je ein Stern im Boden und im Deckel. Zwei der Sterne gehen um eine Kante und einer teilt sich am Deckelrand, da habe ich die gestanzten Sterne einfach sauber mit dem Cutter geschnitten. Zuletzt kamen noch die Strasssteinchen dazu, die größeren sind gelb, die kleinen klar, aber das Gelb schimmert durch. Ein Geschenk für meine Patentochter (14), deren Lieblingsfarbe gelb ist und die Sternchen sehr mag.
Ich hoffe, ihr mögt die Idee und bin gespannt auf die anderen Challenge-Beiträge!


Freitag, 14. Oktober 2011

Swastika-Kette

Hallo!
Heute will ich mal was ganz besonderes zeigen: eine Kette, die ich gerade fertig gestellt habe.
Die Kette an sich ist aus 2 Strängen Organza und einem Strang Satinband, die ich miteinander verflochten habe. Der Verschluss besteht aus Schlusskappen und einem kleinen Karabiner. Die Enden der Stränge habe ich mit simplem Schmuckkleber fixiert.
Das Besondere an der Kette aber ist der Anhänger, eine silberne Swastika!

Nein, das ist kein Nazi-Zeichen!!! Ich verurteile jedes extremistische oder antisemitische Gedankengut.
Was ich allerdings auch ablehne ist ein eindimensionales Weltbild und die Weigerung, sich mit der Geschichte und den einzelnen Facetten eines Themas ernsthaft auseinander zu setzen!
Fakt ist nämlich, dass die Swastika ein paar tausend Jahre älter ist als das Dritte Reich und dass sie, in ihrer Symbolik als Glücksbringer, von den Nationalsozialisten für deren Zwecke missbraucht und nicht wie weithin angenommen von ihnen erfunden wurde. Ursprünglich ein Sonnensymbol oder Sonnenrad, kannten und kennen nahezu alle großen Kulturen dieses oder ein ihm verwandtes Symbol, darunter alle Weltreligionen, auch das Christentum. Wer mehr wissen möchte, dem empfehle ich bei Wikipedia zu suchen, dort gibt es einen guten Bericht über die Swastika. Wie zu jeder derart alten Symbolik gibt es auch hier tausende mystische und pseudomythologische Deutungen und Bedeutungen, da mag sich jeder aussuchen was ihm passt. Wie heißt es so schön? Jeder hat das Recht an seinen eigenen Gott zu glauben, selbst wenn er klein, rosa und nicht essbar sein sollte... 

Diese Swastika ist ein Geschenk von einem ganz lieben Freund. Ich werde es tragen, stolz und mutig. Wobei mutig hier relativ ist. Ich habe sowieso Narrenfreiheit, denn ich werde als junge hübsche Rollifahrerin mit leuchtenden bunten Haaren, zig Tatoos und dem offensichtlichen Anschein, dass ich mich mit dem Rolli wohl fühle, so oder so ständig angestarrt! Und frage mich immer mal wieder, was im Blick der Menschen überwiegt, ist es Irritation, Mitleid, Respekt oder Neid? Immerwieder faszinierend, was mir da so entgegen kommt...



Dienstag, 20. September 2011

Neues Nähprojekt: herbstlicher Fußsack für meinen Rolli

Es lässt sich nicht mehr leugnen: Der Herbst kommt! Und ich habe dieses Jahr nicht vor, wieder entweder gar nicht vor die Tür zu gehen nur weil es mir zu kalt ist oder alternativ so dick und unpraktisch in eine Decke eingewickelt zu sein, dass ich mich kaum bewegen kann. Mir steht zwar eigentlich ein warmer Winterfußsack von der Krankenkasse zu, aber das ist nicht so einfach durchzusetzen und wen ich einen kriege, dann will ich auch einen echt guten warmen für den Winter. Der ist aber für den Übergang viel zu dick. Also hatte ne liebe Freundin von mir vorgeschlagen, einen Fleecesack selbst zu nähen. Und nur sitzen wir zusammen, nachdem wir viel geplant haben ist der grundschnitt fertig und die ersten Teile können zusammengenäht werden. Am Ende soll der Sack zum Wenden sein, eine Seite lila, die andere schwarz. Das wird sicher schick... Allerdings macht das den Entwurf auch etwas komplizierter, aber ich hab eine geübte Näherin an meiner Seite, das wird schon... Auf jeden Fall macht's Spass!!

Am 23.9.:
Geschafft!!!
Ein paar Stündchen Arbeit waren es schon, aber das Ergebnis ist zufriedenstellend: Ich habe endlich einen Fußsack für meinen Rolli!
So kalt wie es heute ist freut mich das besonders... :o)
Der Sack ist nicht grad geräumig, aber flache Schuhe sollten kein Problem sein und die Beine überschlagen kann ich auch. Besonders toll finde ich, dass ich den Sack wenden kann, je nach den welche Farbe ich grad mag.
Praktisch ist auch, dass man den Sack am Sitz und den Deckenteil oben an der Lehne links und rechts vom Bauch mit Klett festmacht, so kann er auch beim Fahren nicht rutschen!

Als nächstes werde ich noch einen machen, diesmal mit Folie innen zwischen 2 Lagen Fleece, dann hab ich endlich auch einen für Regenwetter. Zwar kann ich Fahren bei starkem Regen vergessen, allein schon weil meine Hände von den Greifreifen rutschen und eiskalt werden, aber bei leichtem Regen ist man echt happy, wenn die Oberschenkel nicht nach 1 Minute durchnässt sind...

Wer Interesse an einer Anleitung hat, sendet bitte eine Mail an mary-magdalene @ art-on-wheels.de.






Dienstag, 28. Juni 2011

Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr als dass ich nähen lerne - oder?

Heute habe ich mit einer Freundin genäht, ja echt, so richtig mit Nähmaschine. War witzig und lief viel besser als erwartet. Komischerweise musste ich nur eine Naht nochmal auftrennen weil sie schief war, alle anderen waren ok. Meine Freundin war etwas geknickt deswegen, sie hatte länger gebraucht um grade Nähte zu fabrizieren. Zu ihrer Ehrenrettung muss man aber dazusagen, dass sie sich (a) alles selbst beigebracht hat und (b) ein Zittern in den Händen hat. Soviel dazu. Sie war mir eine große Hilfe und wir hatten riesig viel Spaß zusammen!!! Danke nochmal! ;o)

Nun bin ich nicht nur im Besitz eines hübschen neuen Rosenkranzes sondern auch einer schicken passenden Aufbewahrung dafür.

Ja, ich bin Christin, aber nein, ich bin keine Katholikin sondern Protestantin. Aber dieser Rosenkranz ist etwas ganz besonderes! Meine Assistentin hat ihn mir letzte Woche geschenkt, er stammt aus Bethlehem und wurde auch dort geweiht. Er ist aus schönem Olivenholz und riecht dementsprechend gut wenn man ihn festhält. Das Kreuz ist mit "Bethlehem" bestempelt. Man sieht, dass es handgemacht ist und das freut mich natürlich. Ich bin für dieses einmalige Geschenk wirklich sehr dankbar!!!

Damit dem guten Stück nun nichts passiert und ich es überall hin mitnehmen kann - am Körper oder in meiner Rollitasche - habe ich ihm eine Tasche gemacht. Tadaa!!!
Wie man sieht aus schwarzem Stoff, Baumwolle mit einer kleinen Portion Elasthan. Dazu eine weiche silberne Kordel, eine schöne Borte mit kleinen silbernen Pailletten und Nieten zum Aufbügeln. Die glänzen wie Chrom, ist aber Kunststoff. Witzige Dinger, die man erst 3 Sekunden von der Oberseite anbügel sollte, nur mit der Bügeleisen-Spitze. Sah sehr mehrwürdig aus und ich hab echt geschwitzt, weil ich erwartet hab dass mir die Teile jede Sekunde am Eisen festkleben oder einfach komplett schmelzen, war aber nicht. Sie wurden nur warm und hafteten etwas am Stoff. So fixiert dann nochmal von unten 15 Sekunden gebügelt, fertig. Klasse!! Die Firma heißt MONO QUICK, falls jemand Interesse daran hat!
Verschlossen wird die Tasche mit zwei selbstklebenden Klett-Punkten. Mal sehen, wie es hält, nofalls nähe ich nochmal kurz drüber... Die Kordelenden habe ich ebenfalls mit etwas doppelseitigem Klebeband (ganz schmales transparentes) innen in die Nahtfalte geklebt und dann mit ein paar Stichen festgenäht. Hält.

Damit der Kranz innen edel und schön weich liegt, habe ich noch ein einseitiges Futter aus silbergrauem Organza eingearbeitet. Mehr gab der Stoffrest nicht her. Aber es sieht toll aus, finde ich.

Bin richtig happy mit meinem ersten Näherfolg (Ich hab mir vor Jahren mal ne einfache Handtasche genäht, aber die will ich hier lieber nicht zeigen.... ;o) ).
Vielleicht machen wir das nochmal. Freundin hat sich soooo tolle rollitaugliche Röcke genäht....

Freitag, 3. Juni 2011

Kreuz im Nacken

Möge Gott dich stets in seiner Hand halten, seine Faust aber nie fest schließen!


Endlich habe ich mal 2 anständige Fotos von meinem Nacken-Tattoo, das will ich hier schon lange zeigen...
Gestochen von einem polnischen Künstler on the road, bei einem Bekannten in Neuss - ich kann überlegen so lange ich will, peinlicher Weise fällt mir sein Name nicht mehr ein - vor etwa 3 Jahren. Das Stechen, etwas mehr als ne Stunde alles in allem, war total entspannt und total unspektakulär schmerzarm. Nur das Vibrieren war krass, durch die Wirbelsäule bis ins Steißbein, teilweise hab ich es bis in die Beine rein gespürt, faszinierendes Gefühl... 

Ich wollte damals meine späte Konfirmation damit verewigen, die mir viel bedeutet hat und ein Zeichen meines Glaubens bei mir tragen.
Ich stolperte beim anschauen anderer Kreuz-Tattoos über solche, die wirkten als wären Glasnuggets oder Edelsteine eingebaut und das fand ich spannend, deshalb ließ ich diesen Einfluss mit in den Entwurf einfließen. Die Form hat finde ich etwas fließendes, weibliches, was ich beabsichtigt habe, ebenso wie die Endung in einer Tränenform...

In diesem Fall steht die Träne für verschiedene Aspekte, zum einen für meinen Kummer darüber, dass zu allen Zeiten Religion als Mittel zum Zweck, als Deckmantel und fadenscheinige Rechtfertigung für Kriege, Unterdrückung und Mord genutzt wurde, zum anderen dafür, dass es mich betrübt und schmerzt wie die katholische Kirche noch heute mit lesbischen oder schwulen Christen umspringt. Wie kann man von Gottes Liebe predigen und Liebe gleichzeitig mit Hass und Ablehnung begegnen?! Auch gewisse Erziehungsideale und einige andere Dogmen jener Kirche sind in meinen Augen so sinnfrei wie verachtenswert und es macht mich sehr sehr traurig, dass sie heute noch so viel Macht über so viele Menschen haben...

Kein Wunder, dass ich Protestantin bin. Gleichzeitig denke ich aber ökumenisch. Wir sind alle Christen. Und dann ist da noch die Spaltung zwischen Christentum und Judentum, die ich zwar begreife, aber so extrem einfach nch annehmen kann, denn wie kann ich mich als Mensch, dessen Zentrale Glaubensfigur dem Judentum angehörte, gleichzeitig von dieser Religion völlig abwenden?? Kann ich eben nicht.

Letztlich ist die weibliche Form und die Träne auch noch ein Tribut an Maria Magdalena, meine Namensgeberin und liebste Figur des neuen Testaments. Ihr unsterbliche Liebe und Treue, die sie in ihrer Trauer zeigt haben mich jeher berührt und beeindruckt... an ihr richte ich meine eigene Liebe aus.

Nun kennt ihr auch die Symbolik hinter diesem meiner Tattoos. Ich hoffe, es gefällt euch!

Dienstag, 29. März 2011

Milch oder Zucker?




Gerade fertig geworden, eine Kette und ein Paar Ohrringe für eine Freundin von mir, die total verrückt nach Kaffee in jeder Form ist. Also habe ich ihr Kaffeebohnen aus FIMO modelliert und sie mit Glasperlen kombiniert, die ich vor einigen Tagen auf der Creativa an meinem Lieblingsstand gefunden habe, an dem man sich die unterschiedlichsten Perlen in unzähligen Töpfen einzeln aussuchen und zusammenstellen kann. Macht jedes Jahr wieder riesig Spaß!! Nun habe ich also einige der neuen Perlen in diesem schicken braun-schwarzen Set gemeinsam mit den FIMO-Bohnen verarbeitet, auf silbernen Kettelstiften. Ich hoffe, es gefällt der zukünftigen Trägerin - und euch!

I just finished this set of a necklace and a pair of earrings I made for a friend of mine who loves coffee in any form. So I will give her this jewelry made of brown and black glass beads I bought at the last Creativity Fair "Creativa" in Dortmund. There's always a seller of glass beads which can be choosed out of many pots. I love that, it's always great fun! I mixed those beads with self made coffee beans made of polymer clay (FIMO). The biggest glass beads look like latte art, really interesting look. I hope the new owner will like it and hopefully, so will you!